18.5.2007 PARTY DIKTATOR live in Hamburg @ Hafenklang Exil

Party Diktator LIVE 19.5.2007 @ White Trash, Berlin

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White Trash

prck/a3

»Ihr Sound wickelt sich irre um einen Killergroove, der dich, einmal gepackt, ordentlich durchschüttelt und anschließend kopfüber von der Decke baumeln läßt.« (Intro, 05/1996)
»In Sachen Noise-Groove mit Herz sind die Diktatoren eine Klasse für sich.« (J.Jaedike, Rock Hard)
»Party Diktator haben so verdammt viel Seele, ich kann es kaum aushalten.« (Intro, 03/1996)
»… beeindruckende Fusion von Noise, Groove, bissig-ironischen Texten und einer wohldosierten Portion Melodie.« (J.Jaedike, Rock Hard)
»Die Beatles des Noiserock sind wieder da – wurde auch wirklich Zeit …« (Gentle Veincut, 04/2007)
»Hell Yeah! Party Dicks rocked hard! Remember Schweinfurt!? « (Gabby von Molotov Cocktail, 04/2007)

PARTY DIKTATOR – Legendary Noisecore Back On Stage!

Nach ihrer ersten 7" flatterte Party Diktator gleich eine Einladung von John Peel ins Haus. Das war 1990. In den folgenden 7 Jahren arbeiteten die Musiker hart an ihrem Ruf als fantastisches Live-Ereignis, minus da als Opener für Biohazard (das Publikum hat einfach nicht gepasst). Veröffentlicht wurde bei X-Mist, Roadrunner, und vor allem Amphetamine Reptile Records. Die Zusammenarbeit mit letzteren war dann gar nicht mal so eng oder erfolgreich. Doch allein der Umstand, dass sich ein amerikanisches Kultlabel auf eine deutsche Band stürzt, klebte Party Diktator irgendwie das Noisecore-Badge an die Brust – hatten AmRep doch dieses Genre fast im Alleingang erfunden und groß gemacht, und Bands wie Helmet, Melvins und Chokebore den Sprung auf die Rockwolke ermöglicht. "Noisecore" trifft den Stil der Diktatoren zumindest besser als "Eisenhobel" oder "Planierfahrzeug", denn die Metaphern aus der Werkzeugkiste fassen nur ein Drittel von Party Diktator in ein Tortendiagramm, nämlich das, wo Teppich auf Teppich geschichtet und in die Löcher Zement draufgeschmiert wird. Ein weiteres Drittel besteht, sehr old school, aus Groove, jedenfalls was bei Schrammelbands eben der Groove ist, auch Rock And Roll genannt, oder heute vielleicht Voodoo Rhythmik. Den Rest bildet schließlich diese Anti-Rockstar-Attitüde, wo sich die Männer einfach auf die Bühne stellen und den Scheißladen durchrocken bis der Kellner kotzt, die glühenden Röhren der Verstärker ohne LED-Anzeige in keinem Bühnennebel flackern, und wenn jemand einen Cowboy-Hut trägt, dann nur, um sich über jemand anderen lustig zu machen.

Am 19. Mai im White Trash erwartet uns wohl mehr als ein Zipfel Bremer Rockgeschichte, nämlich die volle Dröhnung einer legendären Band, deren Live-Power auf Platte zu bannen bisher keiner geschafft hat.

(Boje, PRCK)


PARTY DIKTATOR:
Bass:
Matthias Weishoff (u.a. Snob Club, Television Educated Democrats)
Gesang:
Nick Neumann (u.a. Chung)
Gitarre:
Ole Wulfers (u.a. Kaszanka, Kapaikos)
Schlagzeug:
Schlagzeug: Jens Ahlers (u.a. Chung, Swim To Birds)